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Ruegen Informationen arrow Ruegen Informationen arrow Goehren auf Ruegen Samstag, 19. Mai 2012
Goehren auf Ruegen
Die im Jahre 1165 erstmals urkundlich erwähnte Ansiedlung im Südosten Rügens war von 1252 bis 1534 im Besitz des Zisterzienser-Klosters Eldena bei Greifswald. 1878 mutierte der auf einer Anhöhe gelegene idyllische Fischerort Göhren (slawisch Gora-deutsch Berg) zum offiziell ernannten Ostseebad. Rügens berühmte Kleinbahn, der Rasende Roland, startet und beendet hier seit 1899 seine schmalspurige Tour über Binz bis hinüber nach Putbus und Lauterbach. 

Eingerahmt von den beiden markantesten Erhebungen Nordperd und Südperd, von sanften Hügeln, ausgedehnten Wäldern sowie Nord- und Südstrand, präsentiert sich Göhren heute als modern strukturiertes Urlaubsparadies ohne dabei den Charme seiner ursprünglichen Fischerdorf-Idylle eingebüßt zu haben. Der an­spruchsvolle Badegast kann zwischen schneeweißen Villen mit verspielten Schnitzereien an Balkonen, Veranden und Gie­beln, mit verschnörkelten Säulen, Erkern und Türmchen im Stil der sogenannten Bäderarchitektur (Ende 19., Anfang 20. Jhd.) zur 1993 rekonstruierten Seebrücke (Schiffsfahrten im regelmäßigen Bäderverkehr) pilgern und hier beidseitig im Schutz des bis fast an die Ostsee reichenden Küstenschutzwaldes auf über sieben Kilometer langen feinsandigen Stränden dem Badevergnügen frönen. Badespaß nach Maß, besonders für Familien mit Kindern ist garantiert, denn das Wasser vertieft sich hier nur allmählich und von einem der vielen Restaurants aus, können Eltern ihre Sprößlinge sowohl beim Planschen als auch beim Toben auf dem Spielplatz im Auge behalten.Vom Strandkorb aus über den im Jahre 2003 nach historischem Vorbild erneuerten Musikpavillion geht es direkt in den rekonstruierten Kurpark mit der neuen Promenade. Inmitten verschiedener Themengärten befindet sich der neue Kneipp-Garten mit Rügens erster öffentlicher Wassertretanlage. Ein wichtiger Schritt hin zur angestrebten Anerkennung als Kneipp-Kurort. Die vielen Wanderrouten von Göhren aus führen alle unweigerlich in eine schier atemberaubende landschaftliche Vielfalt, die natürlich auch zum radeln einlädt. Neben einem alten, überwachsenen Hügelgrab, dem „Speckbusch“ ragt die gewaltige doppel­türmige Kirche. Aus Osten breitet sich das Göhren‘sche Höft, eine bis zu 60 Meter hohe wildromantische, Hügelkette aus. Bei guter Fernsicht schweift der Blick von hier bis zu den Kreidefelsen der Halbinsel Jasmund und auf der anderen Seite bis zur Insel Usedom. Auf dem höchsten Punkt des Nordperds, einer ins Meer ragenden Landzunge über dem Ostseebad Göhren, thront in 80 Metern über dem Meeresspiegel ein majestätisch anmutender Aussichtsturm. 26 Meter hoch gehört er zum Ensemble Hotel Hanseatic Rügen und ist jederzeit für alle Gäste und Besucher frei zugänglich. Von der Rezeption im Erdgeschoß aus gelangt man mit dem Fahrstuhl in den obersten Stock des Hauses, von wo eine Treppe auf die Aussichtsplattform führt. Oben angekommen eröffnet sich ein faszinierender Blick auf das prächtig blaue Meer und die einmalige Landschaft der gesamten Insel. Für Brautpaare bietet das im Turm eingerichtete Standesamt in luftiger Höhe mit Panoramablick genau die richtige Kulisse für das Ja-Wort! Wen es nach stürmischen Tagen oder Nächten wieder zurück an den Strand zieht, der findet vielleicht ein Klümpchen fossiles Harz zwischen Tang oder Treibholz. Die Einheimischen, an Festtagen auch öfters einmal in der historischen Mönchguter Tracht zu erleben, sind stolz auf ihre „Bernsteinküste“ und huldigten ihr nicht nur bei der Namensgebung der neuen Bernstein-Promenade oder bei Bernstein-Menüs, sondern seit 1997 jährlich am ersten Oktoberwochenende beim Bernsteinfest. Bei Musik, Tanz und einem unterhaltsamen Rahmenprogramm ist die Wahl der Bernsteinkönigin ein gesellschaftlicher Höhepunkt auf der Insel. Gleich vier Museen – Heimatmuseum, Museumshof, „Rookhus“ und Museumsschiff „Luise“ – laden im Herzen Göhrens zu einer Zeitreise in die wechselhafte Vergangenheit der südöstlichen Halbinsel Rügens ein. Der 1906 vom Stapel gelaufene Küstenfrachter „Luise“ steht insbesondere bei Technikfreunden und Kindern hoch im Kurs. Das komplett eingerichtete und voll begehbare Museumsschiff gibt auf eindrucksvolle Weise Einblick in den Arbeitsalltag der Rügenschen Küstenschiffer. Weithin bekannt sind die Mönchguter Museen für die Vorführung historischer Handwerkstechniken. In einem ehemaligen Fischerdorf steht kulinarisch Fisch natürlich mit ganz oben. Das jährliche Mönchguter Heringsfest Ende April und das Fischerfest im September bieten ausreichend Möglichkeit, die beste „Mönchguter Fischsuppe“ zu kreieren. Mit Küchenmeister Peter Knobloch residiert im Restaurant „MeeresBlick“ in der Friedrichstraße der anerkannt beste Koch Rügens. Zur gehobenen regionalen Küche gibt es hier auch noch den sprichwörtlich besten Meeresblick gratis zum Menü. Göhren hat sich etwas liebevoll Nostalgisches bewahrt: Eine gelungene Mischung aus Fischer­dorf-Idylle und Urlaubs-Paradies.

Wir danken der Redaktion des Altstadt Hotel zur Post in Stralsund für die Entwicklung der Informationen zur Region Rügen & Stralsund.
Das Hotel selbst empfiehlt und betreibt  Ferienwohnungen & Ferienhäuser auf Rügen und in Stralsund .
So auch in Göhren

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