|
Lauterbach ist ein kleines stilles Fischerdorf am Greifswalder Bodden umgeben von ursprünglichen natürlichen Gegebenheiten, mit einer Marina von der Fahrgastschiffe ablegen und an der Besuchern zahlreiche vielseitige Wassersportangebote zur Verfügung stehen. Der Ort ging aus einer 1819angelegten Papiermühle hervor, die 1826 abbrannte und seitdem nicht wieder inBetrieb genommen wurde.
Bekannt wurde Lauterbach durch das in den Jahren 1817/18 erbaute repräsentative Badehaus am Rande eines kleinen Wäldchens, der Goor. Geschaffen durch Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus, gleicht das so genannte Friedrich-Wilhelm-Bad mit seinen 18 Säulen einem antiken Tempel, für den der verwendete Marmor extra aus Italien angeliefert wurde. Es wurde über eine Chaussee auf dem Landweg mit Putbus verbunden und über den Hafen Lauterbachs über das Meer mit dergroßen, weiten Welt. Dabei errichtete man hier in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts eine für die damaligen Verhältnisse auf Rügen ungewöhnlich große hölzerne Landungsbrücke, vergleichbar mit den heutigen Seebrücken der Ostseebäder. Dabei ist zu bedenken, dass der Rügendamm damals noch nicht existierte und sich der Chausseebau erst entwickelte. Die schnellste Form des Reisens war anno dazumal die Reise mit dem Schiff zur Seebrücke des Bestimmungsortes. So gewann der Lauterbacher Hafen eine große Bedeutung für die Entwicklung des Fremdenverkehrs in der Residenz stadt Putbus und der gesamten Region.
Wir danken der Redaktion des Altstadt Hotel zur Post in Stralsund für die Entwicklung der Informationen zur Region Rügen & Stralsund. Das Hotel selbst empfiehlt und betreibt Ferienwohnungen & Ferienhäuser auf Rügen und in Stralsund . So auch in Lauterbach Linktipp: Hotels Hamburg |